Alia Nach Der OP

Alia – Aua im Bäuchlein

Wiiinselwiiiiinsel meine lieben Freunde,

in meinem Bäuchlein tobt ein ziemliches Aua. Wir waren letzte Woche bei Frau Tante Doktor Petra, dort haben sie mir wieder mal das Beinchen rasiert, eine pieksige Nadel reingesteckt – und dann bin ich umgekippt und habe vollen „Blackout“. Bin irgendwann wieder aufgewacht, da war mir furchtbar schlecht, gottseidank waren Birte und Robert da zum Kuscheln. Und jetzt habe ich dieses Aua im Bäuchlein. Außerdem muss ich so einen komischen „Body“ tragen, ich würde ja sooo gerne da unten hinschnüffeln und daran lecken, was da wirklich los ist, ich komme aber nicht dran, grrrumpfff.

Na ja, inzwischen geht es mir schon wieder besser, wie an dem „Selfie“, das der Robert von uns beiden gemacht hat, eindeutig zu erkennen. Kuscheln ist schon gut – aber irgendwie möchte ich jetzt wieder springen, rennen, toben, spielen, schwimmen. Das darf ich alles nicht, wiiinsel, das ist fast schlimmer als mein Aua.

Auf alle Fälle geht es mir besser als meinen Kumpels in Namibia. Robert ist wiedergekommen aus Afrika und hat erzählt, den meisten Fellnasen dort, denen geht es gar nicht gut, schauen ziemlich dürr und krank aus. Viele gibt es eh nicht, wäre ja auch viel zu heiß dort in Afrika. Wirklich gut geht es da nur meinen weiteren Verwandten, z.B. meinem Vetter 25sten Grades, der Tüpfelhyäne. Die darf sogar vollkommen frei rumlaufen in ihrem „Nationalpark“, ganz ohne Menschenbegleitung – muss sich aber auch ihr Futter selber besorgen.

Und wenn wir schon bei den Menschen sind, da gibt es vielleicht üble Gesellen. Hier bei uns daheim in Bad Wimsbach, da geht es zwei Fellnasen gar nicht gut – und Menschen sind schuld. Erst vor kurzem haben die beiden Kollegen beim Spazierengehen leckere Gutzis gefunden – und danach ist einer gestorben, und einen anderen hat Tante Doktor gerade noch retten können. Was geht wohl in den Köpfen von den Menschentypen vor, die solche „Giftköder“ auslegen ???

Ja, ich weiß, bei uns Fellnasen gibt es auch „schwarze Schafe“, die sogar Menschenkinder beißen, schlimme Sache das – nur hab ich den Verdacht, das liegt weniger an ihnen selber als vielmehr immer an ihrem Menschenpartner, der nicht richtig mit ihnen umgehen kann oder will. Bedauernswert, meine Kollegen, die so einen Rudelführer haben. Aber es käme doch deswegen nie ein Hund auf den Gedanken, alle Menschen vergiften zu wollen …

Schlabbabussis, eure diesmal nicht ganz so glückliche Alia