Alia – Begleithund

Alia – Diesunddas

Meine lieben Freunde und Leser,

ein paar Anmerkungen muss ich noch loswerden im „Alten Jahr“: Ich habe ja noch gar nicht erzählt, dass unsere liebe Birte die Prüfung zur „Begleithundeführerin“ bestanden hat. Dabei habe ich sie natürlich ein bisschen unterstützt. Ich muss schon sagen, ich bin stolz auf sie. Schaut sie doch oben im Bild mal an, wie brav sie neben mir hergehen kann.

Dann habe ich in den Tagen vor Weihnachten noch gelernt, dass nicht alle Miezekatzen und Ziegen mit mir spielen wollen. Auf dem Christkindlmarkt in Bratislava hat mir dich tatsächlich so eine Miniziege eine Kopfnuss verpasst. Und dann waren wir noch zu Besuch bei Friederike und Jörg im Allgäu. Da hat es jede Menge Miezekatzen – die eine versteckt sich vor mir im Kratzbaum und kommt gar nicht mehr runter, die andere faucht und droht – und die dritte wischt mir sogar noch mit ihren scharfen Krallen über die Nase. Auaaa, so was … na, ich werde trotzdem weiterhin stürmisch auf jeden Minitiger losgehen. Das waren sicher nur Ausnahmen und alle anderen wollen mit mir spielen, jawollja.

Und dann noch etwas passiert, das ich mir nicht ganz erklären kann. Liebe Freunde und Leser, ich brauche eure Hilfe. Könnt ihr mir das bitte erklären:

Also, der Tag ging schon komisch los, so ganz ohne Frühstück, grummiluck, noch schlimmer: sogar ohne die übliche Gutzi-Trainingsrunde in meiner Arena zwischen den Bäumen im Garten. Und mittags, da musste ich ins Auto steigen statt an die Alm zum Toben zu spazieren. Seltsam, nicht wahr?

Ja und dann kamen wir gar nicht weit weg von hier zu einem Häuschen, das roch so ähnlich wie das von der lieben Tante Doktor mit den total leckeren Gutzis und der pieksigen Nadel. Apropos, die hatte mir ein paar Tage vorher ins Maul geguckt und mich dafür mit superlecker Gutzi belohnt.

Und hier: eine andere liebe Tante Doktor, aber kein Gutzi – und trotzdem eine Riesennadel in meinem Beinchen – wo sie mir sogar noch das Fell wegrasiert haben, die Bazis. Hiiilfe, lasst mich los, sogar Robert hält mich fest, was soll das, hiiiilfeeee. Ja und dann: dann weiß ich nichts mehr, bin einfach umgekippt.

Als ich aufgewacht bin, war ich total besoffen. Meine Beinchen haben mir nicht gehorcht, musste so rumtorkeln wie Birte und Robert an Sonntagen, wenn die abends ein Gläschen Likör zu viel intus haben. Das ging aber schnell wieder vorbei und nun ist alles wieder normal.

Irgendetwas anders als vorher? Hmmm, meine Zähnchen fühlen sich etwas anders an, vor allem die Stelle, wo mir bei einer blöden Aktion unten an der Alm im Schotter ein Stückchen abgebrochen ist, die fühlt sich glatter an, aber das ist auch schon alles.

Was ist da wohl passiert? Kann mir das jemand sagen?

So, nun bleibt mir nur noch, euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018 zu wünschen, hoffentlich ohne allzu viel Krach (schon in den letzten Tagen knallt es jetzt immer draußen, furchtbar – ich habe schon Albträume …)

Eure Alia