K640 0128 Weingut Bühler

Alia – Frechheit !!!

Bom Día queridos,

schaut euch doch mal diese Bilder an: Birte kuschelt mit einem anderen Wuffi – und das in einem Land namens „Paraguay“. Dann sitzen die seelenruhig mit Freunden am Strand an einem Ort, der heißt „Ilha Grande“ in dem fernen Land „Brasilien“, futtern lecker Meeresgetier, trinken das Gesöff wo man ganz albern wird („Paicirinha“ oder so) und kraulen wieder andere Wuffis. Kuscheln mit Kollegen, das geht ja noch – aber in Urlaub fahren, ans Meer – und ich darf nicht mit … FRECHHEIT, jawollja.

Naja, nachdem was die beiden so alles erzählen, weiß ich nicht sicher ob es mir dort gefallen hätte. Anscheinend ist man da seeeeeeeehr lange unterwegs (dass unsere Erde riesengroß ist, das habe ich ja schon einmal erzählt) – und andererseits ist dort die sogenannte Klimaerwärmung schon angekommen. Birte und Robert erzählen von feucht-schwülen 40 Grad, iiibäääh – und Schnee soll es dort sowieso nicht geben. Dafür viele tolle Tiere von denen ich keine Ahnung habe. Sind diese Hyazinth-Aras nicht voll lieb? Die beiden erzählen auch von einer Riesen-Olga, die heißt Anakonda, von Tayra und Tapir. Wenn ich nur wüsste, was das alles ist …

Robert berichtet auch, den Hunden dort, den geht es ziemlich gut, besser als denen, die er in Mexiko getroffen hat – und die haben ganz liebe Herrchen, die sich um sie kümmern und pflegen – und auch mal mit Steckerl spielen am Strand. Vor ein paar Jahren, da waren die beiden schon mal in Brasilien – und inzwischen hat sich die Hundemode dort etwas geändert. Früher waren das viele kleine Bulldoggen (die Armen, mit ihrer kurzen Schnauze in dieser Hitze) – und jetzt eher Hütehunde mit kurzem Fell, so ähnlich wie Border-Collies – und die dürfen voll am Strand toben. An einem ganz berühmten Strand in der fernen Stadt „Rio de Janeiro“, der heißt „Cobapacana“ (oder so ähnlich) da toben jeden Morgen Jogger und Wuffis.

Und ich hatte es ja daheim auch nicht schlecht, Hundeoma und -opa haben sich prima um mich gekümmert, mit Tante Momo waren wir in den Bergen, alles ganz OK. Nur jetzt sind die beiden wieder da und ich bin wieder voll glücklich. Das hat man davon, wenn man so umtriebige Rudelbosse hat.

Robert erzählt, er fährt demnächst in ein anderes Land, weit weit weg auf dem anderen „Nontikent“ „Afrika“, das heißt „Nabimia“ oder so – und ich darf wieder nicht mit und muss mit Birte jeden Tag ins Büro radeln. Macht nix, langsam aber sicher gewöhne ich mich an das viele hin- und her in unserer Herde – solange die beiden nur immer wiederkommen, tolle Bilder mitbringen, spannende Geschichten erzählen und von den Wuffikollegen in fernen Ländern berichten, kann ich damit leben.

Beijocas,
Eure Alicinha