Alia Paddeln Auf Der Traun

Alia – Herbstabenteuer

Rawuff meine lieben Freunde,

so schöne, sonnige und warme Herbtsttage, unglaublich. Das haben meine lieben Menschchen weidlich ausgenutzt und ein paar tolle Ausflüge mit mir unternommen.

Das erste war ein echtes Abenteuer. Das ging damit los, dass die beiden das lange Riiiiesending, das seit Jahren unbenutzt bei uns im Garten rumliegt und von dem ich bis dato keine Ahnung hatte wozu das gut sein soll (außer dass man darunter prima im Schatten liegen kann) aufs Autodach gepackt haben. Und dann sind wir losgefahren, gleich ins Nachbardorf ans Ufer der Traun. Dann haben die beiden dieses Monstrum ins Wasser gelassen.

Ich habe gelernt, das heißt „Boot“ oder „Kanu“. Ja und dann, dann musste ich reinspringen, immer dem Gutzi nach. Birte und Robert waren sichtlich nervös und irgendwie hat das auf mich abgefärbt. So wie das schaukelt habe ich mich zuerst gar nicht wohl gefühlt, hatte direkt etwas Bammel, vor allem als wir dann mitten in den breiten Fluss gepaddelt sind.

Aber: ICH BIN EIN HELD, sagte ich das schon einmal? Und nur der ist wirklich mutig, der seine Angst zu bezähmen weiß. Am Ende habe ich mich daran gewöhnt, Bammel war weg. Aber ehrlich gesagt, behagen tut mir das Kanupaddeln nicht. Da muss ich brav rumsitzen und schauen, darf nicht rennen und toben – und sobald ich mich ein bisschen bewege, fängt dieses Kanu an zu schaukeln wie wild.

Naja, wir sind auch ein paarmal am Ufer gelandet – und was für ein Ufer, steile Wände überall. Da durfte ich dann doch ein bisschen rennen, springen, toben, fetzen und schwimmen, schon eher mein Ding.

Das zweite Abenteuer war voll meine Wellenlänge, ab in die Berge auf den „Miezekatzenstein“. Waaah, toll, da durfte ich rennen und klettern. Nur einmal in so einem Klettersteig, da musste mich der Robert Huckepack nehmen, das hätte ich alleine nicht geschafft, ganz schön steil da hinauf. Gut dass ich gelernt habe, ganz still zu halten, wenn ich auf Roberts Schulter sitze.

Am Ende ging es nicht weiter, der Berg hörte einfach auf. Und von wegen Miezekatze … keine einzige dort oben, warum das wohl Katzenstein heißt? Gleich gegenüber ist ein wahrer Riese von einem Berg, der heißt „Traunstein“, so ähnlich wie der Fluss auf dem ich Bootfahren musste. War ganz schön groggy dort oben. Das Aufstehen fiel schon schwer nach der Pause auf dem Gipfel. Das war aber bald wieder verflogen. Durch den Klettersteig musste ich auch bergab auf Robert Huckepack reiten – und unten am Laudachsee durfte ich wieder schwimmen, über die Wiese flitzen und durch die bunten Blätter im Herbstwald jagen, Energie voll wieder da.

Heee, Birte, Robert, wann unternehmen wir wieder so was Tolles?

Ein fröhliches Mast- Schot- und Bergwuff,
Eure Wasserratte und Bergfex Alia