Alia Fad

Alia – mir ist fad

Grrmmlwfffwfff meine lieben Freunde,

soll ich euch was sagen: MIR IST FAD. Irgendwie passiert zur Zeit nix.

Gut, wir gehen zum DOGDANCE bei ELISABETH – mit Kimba, Enya und Hope – und meine beiden Menschchen üben das auch fleißig mit mir – macht schon Spaß, aber das ist doch megaeasy, so ganz und gar keine Herausforderung (außer vielleicht das Rückwärtsgehen, da steigt mir leicht einer auf meine Pfötchen). Wenn Birte und Robert sich endlich die Reihenfolge der Choreografie merken könnten, dann wär die Sache schon lange gegessen. Muss mal dem Robert sagen, er soll seine Fotobildlmachmaschine mitnehmen, muss euch doch mal zeigen, was wir dort in Kematen treiben.

Außerdem ist der schöne Schnee jetzt vollkommen weg. Einen kurzen Wintereinbruch gabs noch und der liebe Robert hat mir eine große Schneekugel ganz für mich alleine gerollt – aber jetzt, schnüff, wird’s tatsächlich immer wärmer, wääääääh.

Gusti Bäuchleinkrabbler und Roberts Mama waren auch wieder mal zu Besuch und na, da habe ich eine ganz tolle Nachricht für euch: Roberts Mama hat ein bisschen mit mir gespielt und mich sogar ganz vorsichtig gestreichelt. UNGLAUBLICH !!! Das kriege ich noch hin, dass die gar keine Berührungsängste mehr hat. Sie erzählt ja schon daheim in Dorfen bei ihren Freundinnen herum, was für ein süüüüßer Wuffi ich bin, hihihi.

Und sonst: Vor ein paar Wochen hat Robert meinen Guantanamo-Zaun niedergerissen. Ich denke schon jahuuuwauuu, endlich FREIHEIT, Rehe und Hasen jagen hinten im Wald so viel ich will … falsch gedacht. Ich durfte ohne Leine gar nicht mehr raus, total beschi… und beka… das. Binden die mich doch tatsächlich im Garten an, schicken die Mädels aus der Nachbarschaft einfach wieder weg mit den Worten „Mit Alia Spielen geht gerade nicht, erst wenn wir wieder einen Zaun haben“. Kein Balljagen, kein Reifenspringen, NIX – und das fast drei Wochen lang, ULTRAMEGAGIGAFAD.

Und jetzt: Zaun wieder da, ausbruchssicherer als je zuvor, grrrmmmlll, aus der Traum von der Freiheit. Naja, jetzt darf ich wenigstens im eigenen Revier wieder toben und nutze das voll ausgelassen aus, sobald die Tür aufgeht.

Trotzdem: immer noch FAD, Robert oft im Büro oder im Gemüsebeet, Birte in der Arbeit. Letzthin kam die sogar später als üblich heim und ich wurde ganz hibbelig: Wo bleibt denn nur das Auto, nirgends zu sehen und wenn ich noch so oft von einem Fenster zum anderen laufe, wo steckt denn nur die liebe Birte ??? Dass ihr ja nicht einfällt sowas öfter zu bringen!

Kurz: Ich sehne mich nach FERIEN, so wie in der Provence, Birte und Robert den ganzen Tag für mich da, Abenteuer erleben, neue Düfte, neue Berge, neue Flüsse und Seen erschwimmen. Mein Bauchgefühl sagt, Robert und Birte wünschen sich das auch – aber ich fürchte, das wird noch ein bisserl dauern.

Einziger Lichtblick: Es ist wieder Hängemattensaison – und Kuscheln ist in der Reihenfolge meiner Lieblingsbeschäftigungen weit nach vorne gerutscht.

Jauuuuul,
Eure gelangweilte Alia