Alia Und Mama JUN 18

Alia – Roberts Mama

Uiiiiiuiiiiiuiiiii meine Lieben,

das neue Titelbild ist echt etwas ganz Besonderes. Das bin ich zusammen mit Roberts Mama auf dem „Austragsbankerl“ vor unserem Häuschen. Das ist ganz und gar nicht selbstverständlich was ihr da sehen könnt.

Roberts Mama (wie heißt die eigentlich, kenne sie nur als „Mama“ ???), die kommt immer mit dem lieben Gusti – und sie hatte am Anfang schrecklich viel Angst vor mir, sogar als ich noch ganz kleiner Welpe war.

Ich musste hart daran arbeiten, dass sie zu mir Vertrauen aufbauen konnte. Am Anfang habe ich ihr immer wieder mein Spielzeug vor die Füße gelegt – aber sie ließ sich einfach nicht auffordern, hatte schrecklich Bammel vor meinen Zähnchen, wusste nicht dass ich eh immer sofort loslasse, sobald ich zwischen Spielzeug und meinen Zähnen ein bisschen Zweibeiner fühle.

Irgendwann war es dann so weit, sie nimmt den Ball und wirft ihn in den Garten. Hurraaaaa !!! Naja, so weit werfen wie Gusti oder Robert, das kann sie nicht. Sie wirft auch – genau wie die liebe Birte – ziemlich oft daneben, ins Gemüsebeet (wo ich nicht hindarf) oder irgendwohin wo es scheppert (wo ich dann ziemlich erschrecke). Aber sie nimmt den Ball und wirft – und ich gebe nicht auf, sobald sie da ist, bekommt sie auch den Ball, jawoll.

Bis sie mich zum ersten Mal berühren konnte, das war ein noch viel längerer Weg. Und jetzt mag sie es und streichelt mich ganz besonders lieb, unglaublich, nicht wahr?

Ob ich, so wie Tante Momo ein „Therapiehund“ werden sollte? Was meint ihr? Momo ist inzwischen sogar geprüft und hat ein orangefärbiges Leiberl bekommen. Ob ich das auch kann?

Roberts Mama hat immer noch Angst vor anderen Wuffis, aber nicht mehr so arg wie früher. Früher, da hat sie sogar die Straßenseite gewechselt wenn ein Kollege kam. Die Zeiten sind nun vorbei, juppiiiii

Und sonst: kaum was Neues. Wir waren wieder im Botanischen Garten München, da wo Robert zwischen vielen Menschenbeinen tagelang mit Ratschen verbringt und wo ich dabei immer ganz brav unterm Tisch liegen muss. Dafür darf ich dann am Abend immer ganz ohne Leine durch den Garten toben. Die Megaspritzdüse dort, die werde ich sicher nie vergessen, da weiß ich jedes Mal aufs Neue wieder sofort wo die steckt.

Was mir weniger behagt: Robert ist gerade dabei, wieder einmal den Koffer zu packen. Ob ich mitdarf zu einem neuen Abenteuer? Oder ob er alleine wegfährt während ich daheim bleibe um auf die liebe Birte aufzupassen? Oder ob die beiden zusammen abdüsen und ich derweil zu Tante Momo darf? Wir werden sehen. Davon erzähle ich beim nächsten Mal.

Schlabbabussis auf Näschen und Öhrchen,
Eure Alia