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Ein Glückliches Neues Jahr

Ein glückliches Neues Jahr

Rawawawau meine lieben Freunde,

Ein glückliches und gesundes Neues Jahr 2019 euch allen !!!

Eigentlich hätte ich das ja schon vor ein paar Tagen schreiben sollen, aber ich musste mich erst mal erholen und SCHLAFEN. In der Silvesternacht war ich so was von vollgepumpt mit Adrenalin, ständiges Krachen mit Feuer am Himmel, echt heftig. Denken denn die Menschen nicht an die armen Hunde- und Katzenseelen? Habe gehört, es gibt Kumpels, die verkriechen sich ängstlich im tiefen Keller, kann ich verstehen, so ganz wohl war mir da auch nicht in meiner Haut, musste bei dem Krach mitbellen und im Garten wie eine dieser Raketen hin- und herdüsen, um wenigstens einen Teil meiner Nervosität wieder abzubauen.

Der Robert hat mir ein Titelbild ausgesucht, das so gar nicht zum Thema passt, was er sich dabei wohl gedacht hat? Das Foto zeigt mich in ganz und gar nicht glücklicher Situation. Was haben denn Birte und Robert dagegen, wenn ich meine Heldenbrust hin und wieder in der Sch… parfümiere? Immer wenn das passiert rümpfen sie die Nase und stecken mich stante pede in die Badewanne. Das einzig Gute daran ist, dass sich mein Fell nachher so richtig schön seidig anfühlt.

Ansonsten alles echt super im Moment, Birte und Robert sind beide daheim und wir gehen viel Spazieren und Radlfahren in meinem Revier an der Alm. Am Nachmittag verzupfen sich die beiden in ihren Bottich mit heißem Wasser oder in die Sauna, da hab ich Zeit zum Schlafen – und am Abend wird fleißig mit meinen Stofftieren gespielt und mit lecker Gutzis trainiert. Ich habe nur leider den Verdacht, dass diese schönen Zeiten nicht ewig dauern werden. Birte wird wieder tagsüber in die Arbeit abdüsen und Robert wird sich irgendwann mal wieder für längere Zeit in irgendein fremdes Land verziehen.

Egal, genießen wir das Heute!

Ganz ganz liebe Schlabbabussis,
Eure Alia

PS: Ich muss euch noch was erzählen, neulich hab ich nämlich den Robert ganz schön gelinkt, hihihi. Eines meiner Lieblingsspiele ist „Verstecken“. Robert lässt mich hinsetzen, nimmt eines meiner Stofftiere, z.B. den „Fuchs“, geht um die Ecke, singt komische Lieder wie „Robert hat den Fuchs gestohlen, gib ihn wieder her …“, versteckt das Spielzeug und ich muss suchen. Manchmal bringt er den Fuchs unterm Pulli versteckt wieder zurück und versteckt ihn  ganz woanders während ich suche. Daheim wird das langsam fad. So fantasievoll er auch ist, er findet kaum noch neue Verstecke, die ich nicht schon kenne. Kurz vor Weihnachten waren wir mit Sigrid und Jürgen in einer Ferienwohnung, da wird das Ganze schon spannender. Während wir spielen, gehe ich zum Wassernapf zum Schlabbern – und um die Ecke versteckt Robert meinen Fuchs. Da muss ich doch kurz aufhören zu trinken und ganz auf den Boden geduckt unterm Schrank heraus um die Ecke luren. Er spitzt zwar die Ohren, er hört sicher, dass ich nicht mehr schlabbere – ich glaube aber nicht, dass er gemerkt hat, dass ich klammheimlich spioniere. Aha, auf den Schirm der Deckenlampe legt er den Fuchs, so ein Schlawiner. Vorsichtshalber gehe ich nochmal Schlabbern, nicht dass er doch was merkt.  Dann kommt das Signal „Alia such“ und hihihi, ich tu ein bisserl so als ob ich suchte – nicht dass Robert am Ende Verdacht schöpft – laufe einmal um den Tisch zur Lampe, schon habe ich den Fuchs gefunden und Robert ist irre stolz auf mich. Wuahahahihihi, genial, oder?