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Alia – im Botanischen Garten

Rrrrrrraaaaawuffff,

Gute Güte, schon wieder sooo ein aufregendes Wochenende!

Es ging ja erst mal richtig gemein los. Erst kamen Gusti-Bächleinkrabbler (wir haben uns inzwischen ja sowas von liiiiieb) und Die-die-ein-bisschen-Angst-vor-mir-hat und dann noch die „Tante Uschi“ (Die-die-mich-vom Tisch-füttert-wenn-Robert-nicht-aufpasst). Ich bin dann im Restaurant (da-wo-die-Menschen-futtern) gaaanz brav am Tisch gelegen – ja und dann, dann bin ich mit Birte heimgefahren – und Robert war mit den anderen beiden plötzlich weg !!! EINFACH NUR WEG !!!

Und der nächste Tag, der war ja voll besch… Birte, die Matz, die hat mich doch total alleine gelassen. Am Morgen hat sie mich ja noch mit ein bisschen lecker Futter bestechen können – aber am Nachmittag bin ich nicht mehr drauf reingefallen und musste richtig Terz machen. Voll beleidigt habe ich dann den Pflänzchen in den Blumentöpfen Blätter und Köpfe abgerissen und aufs Sofa gepinkelt – muss ja irgendwie zeigen, dass mir das so ganz und gar nicht behagt !!! So ein Schaaaa..

Naja, am Abend war es wieder gut, ich durfte mit Birte einen laaaaaangen Spaziergang machen und bin zum ersten Mal in der eiskalten Alm rumgeschwommen – ich bin ein Held, sagte ich das schon mal? Schwimmen, einfach nur schwimmen, schwimmen, schwimmen – das macht irre Spaß !!!

Ja und dann sind wir wieder in der ollen Blechkiste gesessen, schon wieder sooo lange – aber am Ende habe ich den Robert wiedergesehen, jipppiiiiie. Der Ort hieß „Botanischer Garten München“ und die beiden standen da an einem langen Tisch mit Vitrinen und seltsamen Glitzerstückchen und haben mit vielen Menschen geplaudert. Dann haben sie sich hin und wieder so komische Papierfetzen gegeben, schon seltsam.

alia-im-botanischen-garten-jun-16Soooo viele Menschen gab es da, unglaublich – und es sind tatsächlich nicht alle zum Spielen da. Da gibt es welche, die interessieren sich gar nicht für mich, komisch – und dann gab es da solche wie „Schmittchen-Schleicher“ (der hat mehr Haare im Gesicht als ich) und den Till, die soooo toll mit mir gespielt haben. Naja, Schmittchen war ein bisserl wild, drum bin ich mit der langen Leine gleich ein paarmal rundum gelaufen und habe ihn voll gefesselt, ätschbätsch, fast wär er auf die Nase gefallen. Ja und Namen geben einem die Leute, tststs: „Motte“, „Schnecke“, „Lady Gaga“, „Nein-Runter“. Sagte ich nicht schon einmal: Ich bin ALIA von ARRAKIS, Nachkomme der baskischen Wölfe !!!!!

Und Wuffis gab es da auch, jede Menge. Da ist doch tatsächlich so eine halbe Portion mit Namen „Tscharlie“ voll aggressiv auf mich losgegangen, na sowas, gibt es doch tatsächerlich so verrückte Kerle ??? Na, beim nächsten Mal warte ich lieber ab, bevor ich auf einen Kollegen zurenne … Manche spinnen ja voll …

Und das beste im Botanischen Garten: Da gibt es Waaaaasser, eine „Quelle“ in der „Farnschlucht“ – da kann man richtig tauchen – Spritzanlagen, die rundummadum alles nass machen – und so komische Metallteile ragen da aus dem Boden, die wenn Robert aufdreht, dann spritzt es nur so los. MEGAGEIL !!! Unsere eigene Gartenschlange ist ja ein Witz dagegen. Übrigens, ich habe den Robert inzwischen echt gut erzogen. Sehe so eine Spritzdüse, renne hin, schaue ihn mit schiefem Schlafzimmerblick an – und jaaaaa, er hat es kapiert: AUFDREHEN !!!!!

Nachtspaziergänge zwischen Riesenbäumen und Farnen, Jagd auf kleine-grüne-Lichter-die-ausgehen-wenn-man-näherkommt (die nannten das „Glühwürmchen“ – und da gab es ganze Schwärme), Kuschelschlafen mit Robert am Boden, Besuch von Sigrid und Jürgen-Schlabberkopf. Wann darf ich da wieder hin?

alia-jul-16Ja und das Ende, das war wieder weniger schön. Mit Birte ALLEINE heimfahren, noch zwei halbe Tage ALLEINE, ist ja äääätzend !!!

Naja, jetzt ist ja mein „Ghostwriter“ wieder da, musste ihn gleich von oben bis unten abschlabbern – und alles läuft nun wieder in geordneten Bahnen.

Eure Alia-die-langsam-eine-richtige-Dame-wird