skip to Main Content
Alia – Toben Macht Spaß

Alia – Toben macht Spaß

Rawuff ihr Lieben,

jauwau, jetzt bin ich doch schon ein paar Wochen in Bawiba bei Birte und Robert. Inzwischen ist schon wieder sooo viel passiert. Dieser böse Robert hat jetzt auch noch die letzten Löcher im Zaun gestopft, ich wäre doch zu gerne rübergeschlüpft zu den Nachbarskindern. Hier fühlt man sich ja fast wie in Guantanamo – naja, ich muss immerhin kein orangefärbiges Leiberl tragen, Ausgang habe ich wirklich oft und die Leine stört schon fast nicht mehr. Außerdem bekomme ich hier echt feine Leckerlis und Bäuchlein-Streicheleinheiten satt. Letztlich also kein Grund zur Klage.

alia-und-robert-apr-16Weinen muss ich nur, wenn jemand aus unserer superkrassen Kuschelherde ohne mich das Haus verlässt, das ist echt richtig traurig. Selbst wenn Besucher wieder gehen, jauuuuul !!! Ich will doch mit jedem Schmusen, am liebsten ohne Pause – und sogar mit dem netten Mann, der uns jeden Tag in einem gelben, stinkenden Blechkasten so komische Papierfetzen bringt (mit denen ich aber gar nicht spielen darf).

So richtig lautstark kann ich übrigens auch werden. Es gibt hier ein gaaanz kleines Zimmer mit einem großen Napf, wo sich die Zweibeiner manchmal draufsetzen – sehr seltsam. Da steht so ein komisches Bürstentier rum, stinkt bestialisch und rührt sich keinen Millimeter – nicht einmal wenn ich so laut bin, dass Birte und Robert sich die Ohren zuhalten müssen, Rrrrraaaaawuff !!!

In der Schule muss ich jetzt lernen, „aktiv Ruhe zu bewahren“. So ein Blöööödsinn, ich will tooooooben bis zum Umfallen. Dooooofe Lehrerin, die soll ihren Quatsch für sich behalten. Jetzt fangen Birte und Robert sogar noch an, das daheim zu üben. Naja, spielen wir halt mit wenn’s denn sein muss und ich so schneller an meine Gutzis komme… Außerdem ist das eine Mensch-Hund-Schule, sprich Birte und Robert müssen auch lernen, ätschbätsch

alia-und-momo-apr-16Letztes Wochenende kam endlich die ultimative Gelegenheit zum Toben: „Tante“ Momo war zu Besuch. Na das ist ein Spielkamerad wie ich ihn liebe: riesengroß, blitzschnell, kräftig und immer zu Blödsinn bereit, ein richtiger Kasperl – und ich habe sie ganz schön fertiggemacht. Schaut euch doch mal den linken Schwinger an, den ich ihr versetzt habe, punktgenau !!! Hmmm, naja, wenn ich ehrlich bin: am Ende war doch eher ich völlig fertig, platt, kaputt und Tante Momo kaum außer Atem. Schade, dass die so schnell wieder wegfahren musste, jauuuuuuul – und die ist sogar freiwillig ins Auto gestiegen !!! Ich habe dann fast den ganzen Montag rundum glücklich und selig geschlummert und von Momo geträumt. Robert meint, das war prima. Der setzt sich immer wenn ich schlafe vor so eine komische Flimmerscheibe und hackert auf so schwarzen Tasten rum, echt komisch. Naja, wenn ich dann wach bin, dann ist er ja wieder für mich da – und wenn er mal einen Tag weg ist, dann ist die liebe Birte daheim.

Schlabbabussi,
Eure Alia