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Alia – Winterwandern

Jippiwuff ihr Lieben,

dem Robert ist am Wochenende ein super „Action-Foti“ von mir gelungen, das muss ich euch doch gleich zeigen. Der Frühling steht hier unten im Tal bereits in den Startlöchern, aber trotzdem gehen Birte und Robert mit mir noch oft ins Gebirge zum Wandern. Ab in den richtigen schönen kalten Schnee statt hier unten die Schneerosen und Schneeglöckchen zu genießen. Sind sie nicht lieb, die beiden? Damit verlängern sie für mich den heißgeliebten Winter auf ein ganzes halbes Jahr, SCHNEEBÄLLE von September bis April, herrlich.

Wir waren am Offensee, Wildensee, Laudachsee – und am Almsee sowieso (da suchen sich Birte und Robert immer Wege abseits vom Megatrubel am Seeufer, zum Beispiel zum Nesselbach). Im Rinnbachtal haben wir riesige Eiszapfen bestaunt, und die ersten Berggipfel haben wir heuer auch schon erklommen (das ist da wo es nicht mehr weitergeht und wo es meine Jause gibt): Lärlkogel, Steineck, Windhagkogel – und jetzt am Wochenende auf dem Zwillingskogel.

Manchmal ist das echt mega-anstrengend, vor allem wenn der Schnee so tief wird, dass ich bis zu meinem Bäuchlein versinke und ich bei jedem Schritt die Beinchen wieder rausziehen muss. Oder manchmal, da wird es total eisig und glatt, da kann ich meine Krallen gut gebrauchen – und Birte ihre Wanderstöcke und Robert seine künstlichen Krallen an den Schuhen (die nennt er Kramperl). Dann kommen wieder fast offene gerade Schneeflächen, da kann ich wieder RENNEN, Schneebälle jagen und mich austoben.

Am Ende da sind wir alle drei meist ziemlich kaputt mit müden Beinchen. Wieder daheim verzupfen sich meine Menschchen in die Sauna oder in ihren Hotpot – und ich darf pennen. Mein Schlafplatzerl im Wohnzimmer ist inzwischen ein wahrer Urwald geworden, urgemütlich. Und am Ende gibt es auch für mich oft superlecker Abendessen. Letztens hatte ich sogar einen riesigen Lachskopf im Napf, namminammi. Der wird schnell verputzt, das gibt wieder Kraft.

Nachts träume ich dann von allem, was uns unterwegs so begegnet ist. Auf dem Weg zum Zwillingskogel, da waren total spannend duftende Spuren im Schnee, und dann stand sie plötzlich direkt vor mir, die Gams. Meine Zweibeiner waren echt stolz auf mich, dass ich der nicht sofort nachgejagt bin. Warum eigentlich? Ist doch eh klar, dass das Gelände für mich viel zu steil war und ich nicht so klettern und springen kann wie die Gams. Maaa, und was da für riesige Piepmätze vor uns geflogen sind, haben sich fast ohne Flügelschlag mit dem Wind in den Himmel tragen lassen, irre. Robert sagt, das waren „steinige Adler“ (oder so).

Ich wünsche allen Wuffi-Kollegen viele tolle Abenteuer und unternehmungslustige Menschchen – und außerdem ein frohes Osterfest, das steht ja auch schon vor der Tür (Robert hatte mir ein sooo schönes Schnee-Osterhasi im Garten gebaut, das ist aber leider schon wieder weggeschmolzen).

Jaaawuff, Eure Alia